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![]() Schlechtwetter kann alles mögliche sein – naß von oben in Form von Regen oder Schnee oder naß von unten als Gatsch oder Schneematsch. Aber auch Kälte ist eine Form von Schlechtwetter – denn manchmal ist es schlicht eiskalt. Oder es wäre an sich angenehm, wenn nur dieser Wiener Wind nicht durch jedes Loch pfeifen würde, daß man nicht mehr weiß, wie man sich warm genug anziehen kann. Hinzu kommen noch jene Wetterlagen, in denen unklar ist, ob es nicht im nächsten Augenblick regnen wird, und das kann im Winter, aber auch im Sommer sein. Was im „kinderlosen Zustand“ kein Problem war – nämlich das Verschlafen von Schlecht-wettertagen – wird mit Kindern zum Ding der Unmöglichkeit. Kinder brauchen Abwechslung und Bewegung und nehmen keine Rücksicht auf die Faulheit der Eltern. Allerdings wird das Daheimbleiben zur Qual, wenn die Sprößlinge ihrem Bewe-gungsdrang auf dem Rücken der Eltern nachgeben. Für all diese Wetterlagen gibt es jeweils ausreichend Tips, wie man sich mit den Kindern die Zeit vertreiben kann. Bei Regen bieten sich Museen, Bäder, Theater, Indoorspielplätze und Geschäfte an, bei Schneefall kann man die Rodel auspacken, und wenn es dann noch kalt ist, sogar die Eislaufschuhe ausgraben. Ist das Wetter unbestimmt, aber regenanfällig, dann kann man den Zoo oder Spielplätze mit Aufwärmmöglichkeiten aufsuchen. Rauskommen heißt oft nur „sich aufraffen, draußen sein, heimkommen“, und unzufriedene Rabauken werden zu friedlichen Kindern. Dieses Buch ist allen Erwachsenen gewidmet, damit sie Programmideen für Schlechtwetterta-ge bekommen, und es ist an alle Kinder gerichtet, damit der Satz „Mir ist so fad“ erst gar nicht aufkommt |
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